Viele Leute werden noch schmerzhaft spüren, was sie getan haben

, auch wenn sie jetzt dazu neigen mich als „Spinner“ o. Ä. zu bezeichnen. Das ist vollkommen irrelevant, denn jeder wird, in irgendeiner Weise, früher oder später das ernten, was er gesät hat!

Sie werden merken, dass sie im Kern, ohne dass es ihnen bewusst war, weil es sie ja zunächst nicht störte, permanent gegen ihre eigene(!) Mündigkeit, gegen ihr eigenes(!) Mensch-sein, gekämpft haben und gegen das aller anderen!

Man kann nicht voraussagen, was geschieht, wenn man die Mündigkeit verliert. Es ist auf Gedeih und Verderb davon abhängig, was gegenwärtige und zukünftige Herrscher – vollkommen fremde Menschen – gerade bestimmen wollen, so wie es ihnen recht ist und nützt. Ich denke das will nicht jeder.

Zu Beginn spüren es die Wenigsten, aber bald wird immer mehr auffallen, was nun manifestiert wird. Es wird ihnen mit der Zeit auffallen, wie schrecklich es ist, wenn der Staat das dauerhaft umsetzt was gerade geschieht. Man hält das aus, eine überschaubare Zeit lang und kann auch einverstanden sein, die Entbehrungen in Kauf zu nehmen. Aber irgendwann wird jeder das spüren, was die tiefsten menschlichen Bedürfnisse nun mal sind.

Eine kurze Zeit ist etwas anderes, aber jetzt möchte man es manifestieren: Die Menschen zu isolieren und ihnen das wirklich menschliche Leben, mit der Wahrnehmung der anderen, von Angesicht zu Angesicht, mit ihrer Mimik, dem Gefühl der Nähe, der Verbundenheit und so weiter zu verbieten – es, wann und wo und in welchem Rahmen er (der Staat) dies auch immer möchte, zu verbieten!

Nahezu alle Menschen, die jetzt noch meinen, dass es notwendig ist das alles zu erzwingen, werden irgendwann selber die Folgen bitter spüren. Das ist wahrscheinlich erst die erste „Pandemie“. Was ist dann bei der zweiten, der dritten, der vierten …, wenn sie irgendwann da sitzen und nachdenken?

Wenn sie dann arbeiten und nicht mehr frei entscheiden können – wo gehe ich hin? Was mache ich mit meinem vielleicht minimalen Resteinkommen, was mir der Staat noch lässt, weil ja zunehmend Notstand herrscht und die Inflation meine, aus langer, harter und ehrlicher Arbeit erwirtschafteten, Ersparnisse zerstört hat?

Wenn sie vielleicht schon krank sind, weil es irgendwann schief geht mit einer der Impfungen, sie es irgendwann selber nicht mehr möchten – sich mit der nächsten Impfung das minimale Stückchen Rest-Freiheit jämmerlich kriechend zurückzukaufen, das Stückchen was man ihnen vielleicht noch lässt – weil sie vielleicht die Impfung gar nicht mehr wollen und es nur noch über sich ergehen lassen, weil sie die Erpressung, die Gewalt und das Verwehren des Zuganges zum freien Leben nicht mehr ertragen. Wenn sie vielleicht viel zu viel Zeit beim Arzt verbringen, um Medikamente zu erhalten oder Bescheinigungen, mit denen sie dann darum betteln können, die nächste Impfung nicht erhalten zu müssen, während sie vielleicht ihren Kindern erklären, dass dies doch alles gut und wichtig ist, nur um sie nicht traurig zu machen.

„War das wirklich richtig?“, werden sie vielleicht fragen. Oder: „Warum habe ich nur gegen meine eigene Mündigkeit gekämpft, statt selber mich zu schützen, wenn ich meine, dass etwas gefährlich ist? Es wäre doch möglich gewesen, in freier Entscheidung eine Lösung zu finden“.

Oder: „Ich dachte es wäre nur eine Ausnahme“, werden sie sich vielleicht sagen. „Was habe ich getan, dass meine Kinder jetzt so leben müssen?“, werden sie sich vielleicht fragen, wenn ihre Kinder vielleicht nicht mehr lächeln, weil sie keine Freunde mehr treffen dürfen, allgemein in einer sozial erkalteten und vollkommen politisch korrekten und politisch vergifteten Umgebung aufwachsen, in der sie vieles was sie, aus ihren Gefühlen heraus, denken wegen der permanenten Angst nicht mehr sagen können, weil man sie ächtet und diffamiert oder jederzeit denunziert werden könnten (als „unsozial“, „unsolidarisch“ oder gar „Mörder“ ++++) … und so weiter.

Vielleicht werden sie von ihren Kindern gefragt, in welchem Land sie da waren, wenn die Kinder die alten Urlaubsbilder finden und sie können ihnen nicht in die Augen gucken, weil sie selber wissen: „Ich habe dafür gekämpft, dass man uns die Mündigkeit entzieht und bin mit schuld daran, dass ich, meine Freunde und meine Kinder – neben den hunderten anderen Einschränkungen und der permanenten Überwachung – auch das nicht erleben können.“ Was sagen sie zu ihren Kindern, wenn der Staat vielleicht ihre Existenz zerstört, für die sie gekämpft haben, wenn sie gleichzeitig wissen, dass sie selber dafür gekämpft haben, dass der Staat diese ganzen Gesetze erlässt?

„Haben die Leute, auf die ich eingehackt habe, mit bösen und politisch vergifteten Worten, im Kampf für den Staat, vielleicht doch recht gehabt?“, werden sie sich vielleicht irgendwann fragen – vielleicht, wenn sie alleine irgendwo sitzen und mal zur Ruhe kommen und wissen, dass sie mit kaum einem darüber reden können. Vielleicht schämen sie sich dann dafür und möchten ihr Gesicht nicht verlieren und müssen nach außen ein anderes Gesicht zeigen. „Ich wollte diese Menschen nicht verstehen. Erst jetzt verstehe ich sie, man kann die Zeit nicht zurückdrehen, aber es ist zu spät.“, werden sich viele vielleicht dann sagen oder „Warum habe ich nichts getan? Es wäre so einfach gewesen, wenn wir nur viele gewesen wären.“.

“Warum habe ich stattdessen meine Kinder nicht zu mündigen eigenen Entscheidungen und zu Vorsicht erzogen und stattdessen dafür gestimmt, dass der Staat über ihr Leben verfügen kann, diejenigen die eben gerade regieren und es so tun wie sie es wollen – nicht so wie ich und meine Kinder selber es meinen, sondern nur irgendwelche fremden Leute, die gar nichts mit mir zu tun haben und mein Leben und meine Sorgen nicht mal kennen?“, werden sie sich vielleicht irgendwann fragen.

Oder wenn sie da sitzen, vielleicht mit einem staatlichen Grundeinkommen, – was sie sich ganz anders vorgestellt haben – und wissen, dass es keinen Ausweg gibt, weil man ihnen bei der kleinsten Verweigerung des Gehorsams (beispielsweise: weil sie die vorgeschriebenen Arbeitsstunden nicht geleistet haben, die nächste Impfung verweigern wollten oder sie illegal ihre Familie besuchen wollten …), die Mittel entziehen kann. Was werden sie dann denken?

Und dann sind sie selber mal alt. Vielleicht haben die Kinder bis dahin zu Teilen verlernt Bindungen aufzubauen? Vielleicht sitzen sie dann alleine und isoliert in einem fremden Raum, vielleicht mit fremden Menschen die in Schutzkleidung ab und zu eintreten, deren Mimik sie nicht sehen. Und vielleicht dürfen sie keinen Besuch empfangen und ihre Kinder nur durch eine Glasscheibe sehen. Wenn sie dann auf dem Sterbebett liegen und niemand ihnen nah sein kann und ihre Hand halten kann. Was werden sie sich dann fragen?

Eingereicht von:
André