Ich bin seit 35 Jahren selbständige Unternehmerin. Mit viel Herzblut und Einsatz habe ich mein Geschäft aufgebaut und über all die Jahre erhalten. Ich bin Coach für Individuen und Kleinbetriebe. Dabei geht es um Erreichen von Zielsetzungen und positive Lebens- oder Unternehmensgestaltung.

Mit einem Schlag haben die bundesrätlichen Massnahmen gegen Corona mein Geschäft nahezu ruiniert – ich habe viele Kunden in Süddeutschland, die aufgrund der Grenzsperrung weder mich besuchen können noch kann ich sie besuchen. – Je länger diese Massnahmen gelten, desto schwieriger wird es, trotz einer gewissen Überbrückung durch Bundeshilfe, mein Geschäft aufrecht zu erhalten.

Als ich jung war, haben wir für die Menschen, die in der damaligen DDR und im ganzen Ostblock wohnten, Mitleid empfunden. Wir fanden es entsetzlich, unter welchen Einschränkungen der Freiheit diese Menschen zu leiden hatten. Über das Staatsfernsehen der DDR haben wir immer gelacht – all die Lobhudeleien für den Diktator Honegger. Wir wussten, dass man die Staatsmedien aus dem Ostblock so zu lesen hatte, dass man immer das Gegenteil von dem annahm, was sie schrieben – damit hat man einigermassen die Realität getroffen.

Heute lebe ich in einem Land, das der damaligen DDR in nicht viel nachsteht. Ausser, dass die damals wenigstens noch rausgehen konnten und ihrer Arbeit nachgehen konnten – zumindest solange sie die Klappe hielten.

Besonders störend – oder man könnte geradezu sagen – verstörend, finde ich die Tatsache, dass sich ein Gremium wie der Bundesrat auf die Meinung einer einzigen wissenschaftliche Disziplin abstützt, bevor er das ganze Land an die Wand fährt und die Schweiz über Nacht in eine Diktatur verwandelt: Auf ein paar Virologen, die sich wiederum auf die von Bill Gates und von China kontrollierte WHO abstützen.
Heute ist bekannt, dass die ursprünglichen Schätzungen über Gefährlichkeit und Todeszahlen der WHO völlig verkehrt und masslos übertriebene Panikmache waren – aber man benimmt sich weiterhin so, wie man es unter dem Eindruck dieser (falschen) Einschätzungen beschlossen hat.

Und selbst unter den Virologen herrscht keine Einigkeit über die Gefährlichkeit und die richtigen Massnahmen in bezug auf Corona – und nicht einmal da hört man sich andere Meinungen an sondern stellt namhafte andersdenkende Virologen einfach als «Spinner» dar. Jeder weiss, dass wenn man alles nur aus einem sehr engen Blickwinkel betrachtet, wird das sehr schnell zur Fachidiotie mit verheerenden Folgen.
Jeder Mensch, der einigermassen vernünftig lebt, weiss, dass man das Leben nie einem einzigen Kriterium unterstellen kann, sondern immer eine Ausgewogenheit der verschiedenen Faktoren anstreben muss und abwägen muss, welchen Kriterien man wieviel Einflussbereich zubilligt. Man kann nicht alles nach Karriere ausrichten – es gibt noch Familie. Man kann nicht nur schauen, was am meisten Geld bringt, es gibt noch Gesundheit, Lebensfreude, zwischenmenschliche Werte. Etc.

Regierungen aller Welt, unsere eingeschlossen, handeln in bezug auf den Staat aber genau gegen dieses Prinzip. Virologie – und innerhalb der noch nur eine schmale «alleingültige» Meinung – scheint das einzige zu sein, was alles gesellschaftliche, wirtschaftliche, soziale Leben zu bestimmen hat. Hätten wir die Pest mit einer Sterberate von 40 bis 60%, dann wäre das verständlich, aber wir reden hier von einer Sterblichkeit von weit weniger als einem Prozent und in einem Rahmen, der durchaus den Zahlen einer normalen Grippewelle entspricht.

All dem zum Trotz hält unsere Regierung an der Diktatur fest, seit neustem begründet mit einer potentiellen «zweiten» Welle, die möglicherweise im Herbst oder im nächsten Winter auftauchen könnte. Sagt wer? – Einige Virologen.

Das Ganze erinnert mich an das berühmte Beispiel vom Spatzenkrieg des grossen Vorsitzenden Mao Tse Tung. Später hat man den Kopf geschüttelt über so viel Dummheit des angeblich «weisen Führers».

China und die Spatzen
Mao Tse-tung, Chinas großer Vorsitzender, will das Reich der Mitte revolutionieren – koste es, was es wolle! Mit umstrittenen Kampagnen wie dem “Großen Sprung” oder der „Kulturrevolution“ bringt er viel Leid übers Volk. 1957 befiehlt Mao eine besonders abstruse Aktion: Er will Ernteausfälle bekämpfen und ruft zum Krieg gegen die Schuldigen auf, die angeblich zu viel Getreide vertilgen. Zum Krieg gegen den Spatz! 600 Millionen Chinesen müssen gegen den gefiederten Volksfeind antreten. Sie veranstalten einen infernalischen Lärm, um die sensiblen Vögel so zu ängstigen, dass sie so lange in der Luft umherschwirren bis sie schließlich erschöpft oder tot zu Boden fallen. Am Ende haben die Chinesen an die zwei Milliarden Tiere erschlagen.
Ernteausfälle und Hungernöte
Aber Maos Spatzenkrieg gerät zum Desaster: Die Ernteausfälle steigen dramatisch an, eine große Hungersnot beginnt. Kein Wunder: Fressen doch Spatzen sehr gerne Getreideschädlinge! China muss nun Spatzen importieren – ausgerechnet vom ungeliebten Nachbarn Russland. Für Mao eine Riesen-Blamage. Bis heute aber ist der Spatz in China rar geblieben.
(Wikipedia)
Anzufügen ist noch, dass es nicht nur zur Riesen-Blamage kam, sondern zu 30 Millionen Hunger-Toten. Auch für die damalige Grösse von China (600 Millionen) eine sehr beachtliche Zahl.

Es wird damals nicht anders gewesen sein als heute. Es fanden sich Wissenschaftler, deren Berechnungen das Ganze unterstützten. Und es wird welche gegeben haben, die verstanden, dass Spatzen nicht nur Körner sondern auch Schädlinge fressen. Aber die wurden wohl – in einer Diktatur so üblich – schnell zum Schweigen gebracht.

Es ist nicht zu fassen, dass heute, 60 Jahre später, in etwa das Gleiche passiert – man hört auf eine ganz schmale Strata von «Wissenschaft» und ruiniert mal kurz das Land. Man kann es nicht glauben, dass ein einigermassen vernünftig denkender Mensch zu so etwas fähig ist.

Und da wir erwiesenermassen nicht von Erstklässlern regiert werden, lässt das gegenwärtige Vorgehen – mit Verlaub – die Frage auftauchen, welche Agenda denn hier eigentlich verfolgt und durchgesetzt wird und mit einer riesigen Propagandamaschine, die gebetsmühlenartig immer wieder das Gleiche sagt, verdeckt wird.

Jedes Land der Welt – ausser Schweden – ist zur Diktatur geworden, die Vernunft, Lösungsansätze, Diskussion, Freiheiten, andere Meinungen mit Füssen tritt. Die Schweiz als Vorzeigedemokratie genauso.

Da drängt sich doch die Frage auf, welche Diktatoren und zu welchem Zweck weltweit all diese Diktaturen herbeigeführt haben. – Es kann ja wohl nicht sein, dass ALLE Regierungen der Welt – ausser Schweden – sich wie die Lemminge verhalten und ihre Länder in den Abgrund stürzen, ohne dass es dahinter eine treibende Kraft gibt.

Mittlerweile belegen Studien (die neuste aus Israel) und der Feldversuch Schweden, dass sich die «Pandemie» genau gleich verhält – egal was die Massnahmen sind. Ob Lockdown oder nicht. Am Anfang hat man einen exponentiellen Anstieg – dann flacht die Kurve ab. Aber auch das dürfte ignoriert werden, denn es dient nicht dem uneingeschränkten und ewigen Machterhalt der neuen Diktatoren.

Wenn wir uns unsere Rechte und unsere Demokratie nicht zurückerkämpfen, werden wir wohl in der Diktatur verbleiben. Das Comeback der DDR.

Darum mein Aufruf an alle von uns gewählten Parlamentarier und Parlamentarierinnen: Beenden Sie die Diktatur des Bundesrates SOFORT.

Schlimm genug, dass wir dem Irrtum der WHO und den Panik-Zahlen zum Opfer gefallen sind, schlimm genug, dass wir – falls wir unseren Horizont bis ins weit entlegene Schweden erweitern können – jetzt feststellen müssen, dass die 80 Milliarden Steuergelder nicht nötig gewesen wären, denn es wäre wie in Schweden auch ohne Lockdown gegangen. Viel schlimmer ist es aber, in den Irrtum zu verharren, recht haben zu müssen und Gesicht wahren zu müssen und so den Irrtum zu perpetuieren und den Schaden jeden Tag zu vergrössern.

Silvia Steiner

Eingereicht von:
Silvia Steiner