CORONA-STAATSSTREICH 2020 26. April 2020 thsp

Übersicht
1. Einleitung ZürichseeZeitung
2. Medien allgemein
3. Kompetenz – Polizei – Vollzugsgewalt
4. Parlament
5. Chaos – Verantwortungslosigkeit
6. Schäden an Natur, Wirtschaft und Gesellschaft
7. Katastrophen
8. Schwindel – Missbrauch – Unaufrichtigkeit
9. Rückgrat – Wirbelsäule
10. Korruption
11. Kirchen
12. Freiheit – Grenzen – Verantwortung
13. Gehorsamkeit – Vertrauen
14. Toleranz
15. Bescheidenheit – Demut
16. Generationen-Differenzen

1. Einleitung Zürichsee Zeitung vom 6. April 2020 (Tamedia)
Die Reportage über die Sperrung öffentlicher Anlagen erweckte gezielt den Eindruck, als ob der Zutritt für die Bevölkerung zu allen öffentlichen Anlagen mit Seeanstoss rund um den See verbo-ten sei, Zutritt polizeilich verboten, so steht es auf dem Absperrband. Das ist irreführend und falsch.

2. Medien allgemein
Die Medien generell, so auch die See-Zeitung, sieht ihre Hauptaufgaben darin, Politik, Be-hörden und Öffentliche Verwaltungen vorbehaltlos zu unterstützen, Meinungsbildung bis zum Terror auszuüben und die eigenen Interessen konsequent durchzusetzen. Anstrengende Unabhängigkeit haben Medien lägst aufgegeben, dafür haben sie lukrative Imperien aufgebaut. Der sachlichen In-formation wird nur noch marginale Bedeutung zugestanden. Das ist verantwortungsloser Missbrauch der Pressefreiheit, die grundsätzlich wichtig wäre. Aufgabe jedoch wäre und müsste sein, fundierte, sachliche Kritik zu üben, andere Perspektiven auch einzublenden, ja gar den anderen Standpunkt darzustellen. Das was heute jedoch praktiziert wird hat mit Demokratie gar nichts zu tun, ist grob-fahrlässig, verantwortungslos und führt ins Chaos, wie wir es heute nun erleben müssen. Fake News, eben.

3. Kompetenz – Polizei – Vollzugsgewalt
Die Kompetenz Absperrungen anzuordnen, deren Kontrolle und Durchsetzung der öffentli-chen Anlagen, obliegt im Kanton Zürich, allein den Gemeinden. Auch nach Ausserkraftsetzung der Parlamente, also im Not- und Kriegsrecht. So kommt es dazu, dass in Nachbargemeinden der Zutritt zum See erlaubt bleibt, deren Bevölkerung deshalb auch gnadenlos vom Virus befallen und dahinge-rafft wird. Für den Stäfner-Trottel, jedoch sorgt fürsorglich sein hoher, väterlicher Gemeinderat.
Die Polizeibehörden loben denn auch das verständnisvolle Publikum, die ihren Anordnungen grossmehrheitlich brav (noch ?) Folge leisten. Nur selten ‘’müsse’’ sie Verwarnungen, gar Bussen verfügen. Die beiden, die ausserhalb einer Sperrzone, auf einer Bank hockend den vorgeschriebe-nen Abstand nicht einhielten, wurden ermahnt und rückten verständnisvoll auseinander – es waren Brüder, die beide im elterlichen Haushalt leben …
Auch an einem sonnigen aber kalten Wochentag, wie an jenem Tag, sind am See nur vereinzelt Personen unterwegs. In der noch fernen Badezeit sieht es dann allerdings anders aus.
Polizeiorgane tragen keine Atemschutzmasken, weil die angeblich nichts nützen und deshalb für medizinisches Personal reserviert seien, zudem sind sie untereinander immun. Täter aus dem Volk verdienen ohnehin keinen Schutz. Ordnungsbussen werden dann im Zweimeterabstand abgewickelt, der lange Arm der Polizei, eben.
In einer Direkten Demokratie sollten eigentlich Vollzugsorgane und auch Medienleute den Bürger weder loben noch tadeln, das ist reine Anmassung und steht ihnen in dieser Staatsform gar nicht zu. In der direkten Demokratie ist der Bürger nicht nur Steuerzahler und oft Soldat, sondern
Wahl- und Stimmbürger, der Souverän eben, so steht es jedenfalls noch immer in der alten Verfas-sung festgeschrieben. Aber das hat nun keine Geltung mehr, ist ausser Kraft gesetzt, Notrecht eben.

4. Parlament Legislative – Verwaltung und Bundesrat als Executive
Ein Parlament, das sich selber freiwillig ausser Kraft setzt, da kann wahrlich etwas nicht mehr stimmen, da war längst schon etwas faul im Staate, da müssen andere Kräfte und Interessen dahinterstehen. Parlamentarier, als Legislative, die das Volk, als Souverän vertreten müssten, über-tragen freiwillig die Macht an Behörden, an Staatsfunktionäre, mit einem Marionetten-Bundesrat als Exekutive, das ist das Ende der Direkten Demokratie. Ich nenne das, Staatsstreich, vorerst und hoffentlich auch weiterhin ohne Blutvergiessen. Opfer wird es ohnehin viele geben.
Das Kalkül scheint aufzugehen. Der Klassenkampf wird endlich doch gewonnen, der Kapita-lismus abgeschafft. Nichts ist mehr in ‘’Guter Verfassung’’, der Rechtsstaat ist eliminiert, durch Parteijustiz ersetzt, oder durch BK Merkel ausser Kraft gesetzt (das muss rückgängig gemacht wer-den !). Political Correctness mit Medienterror hat nun das Sagen und die Kirchen, wie eh und je, spielt auf der Seite der Macht. Die DDR hat 40 Jahre gedauert, Nordkorea funktioniert nach glei-chem Modell noch immer. Was kommt nun wohl auf uns zu ?

5. Chaotische Befehle, Verantwortungslosigkeit
Der Zweimeterabstand ist praktisch gar nicht einzuhalten, weder in Lebensmittelgeschäften, stark frequentierten Spazierwegen, öffentlichen Verkehrsmitteln usw., also bürokratischer Unfug. Allein ordentliche Atemschutzmasken für Alle könnten Schutz bieten, da müssen nicht einmal die Alten hinter Schloss und Riegel gesetzt werden. Allzu viele der verfügten Anordnungen sind wider-sprüchlich, chaotisch und machen keinen Sinn.
Politik, Öffentliche Verwaltungen mitsamt den Meinungs- und Stimmungsmachern, verbreiten hilflos, wie sie sind, Angst, Panik und Hysterie, weil sie gar keine sachlichen Argumente kennen wollen. Ihre Aufgaben und Pflichten haben sie fahrlässig und verantwortungslos vergessen, beispielsweise Pflichtlager an medizinischen Geräten und Medikamenten zu unterhalten.
Klimaveränderungen hat es zweifellos immer schon gegeben, das hat die Archäologie längst bewiesen. Dass grün-rote CO2-Ideologen diese Tatsache zur eigenen Machtentfaltung miss-brauchen, ist unredlich und verantwortungslos.

6. Schäden an Natur, Wirtschaft und Gesellschaft
Wer keinen Respekt vor Natur und Schöpfung kennt und lebt, der kann auch keinen seinem Mitmenschen gegenüber haben. Die massive Luftverschmutzung, besonders in Grossstädten, ist verantwortungslos, sie muss unverzüglich und rigoros korrigiert werden, da werden Gesundheit und Leben zerstört und somit Grenzen überschritten.
Nicht Corona-Viren sind unser grösstes Problem, sondern das was daraus gezielt gemacht wird und wozu sie missbraucht werden.
Hier jedoch wird die Volkswirtschaft massiv beschädigt, eine unvorhersehbare Zahl von Arbeitslosen, von Konkursen in Kauf genommen. Unter dem verlogenen Vorwand, es gehe um Men-schenleben. Mit dieser vorgeschobenen Grippe-Pandemie und deren Todesopfer kann nun aufs Ganze gegangen werden. Gezielt wird Angst bis zur Panik geschürt, die gesamte Bevölkerung aus-einandergerissen, separiert, sie soll zuhause bleiben, in etlichen Staaten wird sie gar mit Ausgeh-verbot bestraft.
Das auf Eigenverantwortung gestützte ‘’Schwedische Modell’’ mit Atemschutzmasken-Pflicht darf und wird niemals funktionieren, dafür werden die Medien im Verbund schon sorgen … Wären die Schweden gar erfolgreich, so wäre das der Beweis seines eigenen Unvermögens. Was nicht sein darf, ist nicht.
Die enormen Schäden, die durch willkürliche, inkompetente Verfügungen angerichtet werden, können niemals mit vorübergehendem Geldausschütten kompensiert werden. Mit Geldverteilen an Teilzeit- und Vollarbeitslose, Konkursopfer usw.; mit Geld, das gar nicht einmal vorhanden ist, mag über kurze Zeit ja wirksam sein, jedoch Menschen wollen in der Regel arbeiten und nützlich sein, und zwar in geordneten sozialen Strukturen.
Leicht könnten nachhaltige, soziale Schäden nun entstehen. Ob solche Schäden gar er-wünscht sein könnten ? Lapidar steht jeweils in der Presse, die Schäden seien grösser ausgefallen, als von den Behörden angenommen. Weder leitende Funktionäre in öffentlichen Diensten,
geschweige denn Behörden, werden jemals zur Verantwortung gezogen. Im Gegensatz zur Privatin-dustrie, da folgt die Quittung unmittelbar.

7. Katastrophen
Hungersnöte, Heuschreckenplagen, Dürrekatastrophen, Seuchen wie auch die Pest, Sintflut mit Arche Noah, Sodom und Gomorra, das Alles hat uns die Bibel überliefert. Unsere Welt, gar wir selber, sind bis anhin nicht untergegangen. All diese Katastrophen werden mit Ungehorsamkeit ge-genüber Gott begründet. Im Turmbau zu Babel erkenne ich unsere Gegenwart. Unter Ungehorsam-keit in diesem Zusammenhang verstehe ich aber : Unvernunft, Respektlosigkeit, Hochmut, Über-schreiten von gesetzten Grenzen. Das hat zu Verwirrung, Verständnislosigkeit und Misstrauen, Elend, Leid und Verderben geführt.
Auch Viren-Epidemien, wie Covid-19 und folgende, dürften Fehlentwicklungen, Fehlverhalten korrigieren. Die Welt wird auch darob nicht untergehen, jedoch sie könnte vielleicht dereinst nicht mehr die Unserige sein.
Offensichtlich ist das verheerende Wachstum der Menschheit mit Verstand nicht unter Kon-trolle zu bringen. Nicht einmal die irrsinnige Massierung in Regionen und Konzentrationen in Mega-Agglomerationen, können wirkungsvoll verhindert werden, obwohl sich Epidemien gerade
dort besonders rasant ausbreiten. Selbst zwei Weltkriege mit zig-Millionen Mord- und Todesopfern und auch die Millionen von Hungeropfern hinterliessen in den Statistiken keine bedeutenden
Abdrücke.
Vor 50 Jahren war die Weltbevölkerung knapp halb so hoch wie heute, 3,7 Milliarden, um 1800 gar waren es erst 1 Milliarde, im Jahre 1 n. Chr. Waren es gar nur 300 Mio.
Probleme, wie Epidemien, die wir heute haben, sind uns keine überliefert, die dürfte es bei weit nied-rigerer Bevölkerungsdichte gar nicht gegeben haben. Heutige Statistiken, wie Wikipedia, überliefern diese Zahlen, wie glaubwürdig sie allerdings sind, das weiss ich nicht.

8. Schwindel – Missbrauch – Unaufrichtigkeit
Die bekannten Gesichtsmasken sollen keinen Nutzen bringen, so trompeteten brav die Me-dien, und diejenigen, die noch verfügbar seien, würden vom medizinischen Personal benötigt – eben, weil sie nichts nützen, seltsam … Immerhin wurde später dann eingeräumt, dass solche
Gesichtsmasken zwar nicht den Träger schützen, jedoch Diejenigen gegenüber. Womit, nach mei-nem simplen Verständnis, der Zweck erfüllt wäre, denn wenn ich nicht angesteckt werde, dürfte ich auch keinen Andern anstecken.
Leicht könnte man zum Schlusse kommen, covid-19 sei hier nur Mittel zum Zweck, es müs-se mehr dahinterstecken. Greta-CO2, auf das schändlichste missbraucht, hat zwar parteipolitisch bestens funktioniert, jedoch ist diese Aktion nicht nachhaltig genug verlaufen und Greta wurde, frü-her als ich annahm, auf dem Müll entsorgt. Hier geht es um Macht, das heisst, eigene Interessen wahrzunehmen.
A. Camus Aussage, „Die einzige Art, gegen die Pest zu kämpfen, ist die Ehrlichkeit“, ist sinngemäss übertragbar auf die missbrauchte Corona-Pandemie.
9. Rückgrat – Wirbelsäule
Wirbelsäule hat jeder, selten jedoch auch Rückgrat. Mut und Zivilcourage bilden auch Cha-rakterstärke, Voraussetzungen für eine wirkliche Führungspersönlichkeit.
Frau NR M. Martullo-Blocher hat im Nationalrat das einzig Richtige getan, nämlich eine Maske ge-tragen. Sie wurde, wie man vernahm, rabiat zurechtgewiesen und verhöhnt. (Sonntagszeitung 12.4.20) Von was für Leuten wird eigentlich das blöde Volk vertreten ? Frau Martullo-Blocher hat Rückgrat bewiesen, wie ihr Vater auch.

10. Korruption
Die politische Klasse besteht aus mehrheitlich Lobbyisten, wobei Lobbyismus eine reine Form der Korruption darstellt. Hätten die hochbesoldeten, zuständigen Bundesbeamten (Hauden-schild, Notfallplaner, Seco, WW 14-20) ihre Aufgabe ernst genommen und auch erfüllt (erfüllen kön-nen ?), wofür sie überreichlich besoldet werden, und nicht pflichtvergessen geschlafen, indem sie Gesichtsmasken, in entsprechender Zahl besorgt hätten, so hätten keine Schulen, keine Läden ge-schlossen, keine Öffentlichen Anlagen abgesperrt werden müssen. In Hongkong, Singapur, Taiwan usw. sind Masken in der Öffentlichkeit Pflicht – alles Dummköpfe, die von covid-19 folgerichtig auch hinweggefegt werden dürften …

11. Kirchen
Gottesdienste werden keine mehr abgehalten, die Gotteshäuser stehen leer. Die soziale Zu-sammengehörigkeit innerhalb der Gemeinde wurde auseinandergerissen, passiv und brav wird das folgsam angenommen. Womöglich haben unsere Kirchen erneut eine grosse Chance verpasst, in-dem sie sich nicht selber um Atemschutzmasken bemühten, sondern bequem die Aufgabe den Poli-tikern überliessen. Beten jedoch, das dürfen Gläubige (noch), im Stillen Kämmerlein, auf dass man sie nicht sieht.
Trotzdem werden sich Möglichkeiten für einen Neuanfang ergeben – Ostern nach Karfreitag eben. ‘’Vater – vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun …’’ scheint mir da sehr wohl am Platz.

12. Freiheit – Grenzen – Verantwortung
Es gibt keine Freiheit ohne Grenzen. Unsere physischen Grenzen können wir alle leicht er-kennen. Darüber braucht man keine Worte zu verlieren, der Tod ist Beweis allein genug. Freiheit ist ein hohes Gut, um sie muss gerungen, sie muss erkämpft und laufend verteidigt werden.
Es gibt keine Freiheit, auch keine Marktfreiheit, ohne Verantwortung und ohne Verpflichtung. Nur, soviel zum grossen Thema Freiheit im Zusammenhang mit der Corona-Hysterie.

13. Gehorsamkeit – Vertrauen
Gehorsam war und ist noch immer nicht meine grösste Stärke, leider. Verordnungen, Erlasse und Befehle sollten vernünftig, sinnvoll und plausibel sein, dann schaffe ich es auch eher, sie zu ach-ten und zu respektieren. Sapere aude – eben, wenn es doch nur wenigstens einen gesunden Men-schenverstand noch geben dürfte
Was jedoch durch die Exekutive in Verbindung mit dem Corona-Desaster inszeniert wurde und noch immer wird, ist reines Chaos und geht gar von unlauteren Voraussetzungen, Erhebungen und Statistiken aus.

14. Toleranz
Auch Toleranz ist in sozialer Gemeinschaft unabdingbar. Anstand, zuhören und respektieren der anderen Perspektive, bringt uns in gegenseitiger Reflektion Gewinn und weiter in unserer Ent-wicklung und Weiterbildung. Toleranz ist weit mehr als nur Duldung. Jedoch, auch Toleranz muss im gesellschaftlichen Leben Grenzen einhalten, soll eine Gemeinschaft nicht Schaden nehmen und zerfallen.
Kameradschaft, Freundschaft, gar Nächstenliebe sind dann noch weitere Entwicklungsstufen auf der Basis einer gesunden, tragfähigen Toleranz.

15. Bescheidenheit – Demut
Bescheidenheit erleichtert das Zusammenleben, beschränkt sich jedoch meistens auf mate-rielle Werte. Demut gar, geht sehr viel tiefer, sie erkennt eine übergeordnete Energie, eine transzen-dente Macht. Hierarchische Strukturen würden sich dann von selbst erübrigen.
Das kann man spüren in Regionen, wo Menschen noch im Einklang mit der Natur leben, so man mit den ortsansässigen Menschen spricht und auch aufmerksam hinhört.
Die Bergbevölkerung weiss immer, dass die Natur weit stärker ist, als sie selber, sei es, dass es einmal mehr regnet als normal, ein vorgängig nicht erkannter Bergsturz losbricht oder die Lawine das Dorf, trotz Verbauungen, erwischt … Oder die Friesen können doch nie ganz absolut sicher sein, ob die zwar erhöhten und verstärkten Dämme einer Nordseeinsel, der nächsten Jahrhundert-Sturmflut, die morgen schon hereinbrechen könnte, auch wirklich standhält, die Nachbar-Halbinsel in einer einzigen Nacht, nicht zu einer Insel werden könnte. Sie alle wissen, dass die Naturgewalten weit stärker als sie selber sind und leben in- und mit ihr verbunden, mit Ehrfurcht, Respekt und in Demut. Demut ist hautnah erleb- und lernbar. Im Angesicht unseres ständigen Begleiters seit dem ersten Atemzug …
Der Grossstadtbewohner hingegen hat sich schon sehr weit aus der Natur entfernt, lebt in einer eher künstlich-intelligenten Welt, die andere Gefahren, wie früher schon, beispielsweise Infek-tionskrankheiten, in sich bergen. Vielleicht wird dem naturfernen Städter durch einen Corona-Virus doch wieder bewusst, dass auch er sehr verletzlich ist.
Und ihm noch zur Erinnerung – Brötchen wachsen nicht auf Bäumen, das Korn aus dem sie werden, kommt in Gottesnamen halt, vom Land.

16. Generationen – Differenzen

1900 Grosseltern 1930 Eltern 1960 Kinder 1990 Enkel 2020 Urenkel

Wir Alten (Eltern) trügen die Schuld, dass Notrecht verordnet wurde und dadurch die Wirt-schaft massiv beschädigt werde. Nur um diesen Greisen, das ohnehin schon lange Leben, noch weiter zu strecken, dürfen die Kinder nicht mehr zur Schule gehen. Arbeitslosigkeit würde explodie-ren, Konkurse in Massen auf uns zukommen, usw. So ähnliche Töne sind mir schon verschiedentlich zu Ohren gekommen.
Den Auswirkungen der verschlafenen und deshalb hysterischen Reaktionen auf den Corona-Virus stimme ich durchaus zu. Jedoch will ich als greiser Risikopatient meiner Generation (1938) doch deutlich klarstellen, wir haben nichts für uns selbst verlangt, ausser vielleicht ein wenig Anstand und Respekt, und schon gar nichts verordnet, weil wir die dazu erforderliche Lobby gar nicht haben. Jeder von uns Alten, versucht auf seine Weise, in einer Welt, die er ganz und gar nicht mehr ver-steht, seinen Weg zu finden. Und ich für mich, diese Welt auch gar nicht mehr verstehen will …
Und doch habe ich kein gutes Gefühl, auch wenn ich jene Vorwürfe nicht gelten lasse. Wir Alten, als Nachkriegsgeneration, haben einen kapitalen Fehler gemacht, indem wir unseren Kindern ein noch besseres Leben ermöglichen wollten, als wir es hatten. Wir haben unsere Gören verwöhnt, das ist das Schlechteste, ausser Lieblosigkeit, was man seinen Kindern antun darf.
Wir haben damals unsere Ärmel hochgekrempelt, gearbeitet, geschuftet, viel zu viel, auf Vieles ver-zichtet und vernachlässigt, uns selber haben wir zu oft vergessen. Wir wollten im Alter einmal mate-riell unabhängig sein. Sie haben dann die Zinsen abgeschafft und uns Sparer dadurch arg betrogen. Wir haben brav Steuern, Abgaben, Gebühren und Prämien bezahlt. Damit wurde der Sozialstaat, das Gesundheitswesen auf- und ausgebaut, leider auch der Öffentliche Verwaltungsapparat bis zur Unbezahlbarkeit aufgebläht. Unsere Kindergeneration konnte bequem den Wohlstand geniessen und da das allein dann auch noch nicht reichte, wurden Schuldenberge aufgetürmt. An die nächste Generation wollte man gar nicht denken. Sie brauchten auf nichts zu verzichten und begannen sich wohl auch aus Langeweile mit lauter Blödsinn und Unfug zu befassen, ich denke da an ‘Political-Correctness’, Genderschwachsinn, ‘me too’, etc., womit Gesinnungsterror ausgeübt wurde und wird. Sie befreiten sich rigoros von Allem was vorher war. Tabus, Familie, ethische,
moralische Werte, Tugenden wurden über Bord entsorgt, daraus folgte krasse Gewässerverschmut-zung. (68er)
Bis in noch nicht allzu langer Zeit galten auch hierzulande, Kinder als Lebensversicherung der Elterngeneration. Auch wenn damals, zu Gotthelfs Zeiten (1797-1854), nicht alles Gold war, was glänzte, wie Joggelis Geschichte uns übermittelt. Das war damals eine andere Kultur, aber es war Eine. Fernab gibt es die noch immer. Dort wird den Alten noch Achtung und Respekt gezollt, wohl auch deshalb, weil man aus der Erfahrung der Alten Nutzen zu ziehen versteht.
Da und dort begannen sich dann doch langsam Wolken am strahlend blauen Himmel abzu-zeichnen. Greta CO2 wurde raffiniert und professionell inszeniert. Denn Macht wollte man unbedingt haben.
In einer Grippe-Epidemie sahen nun die cleveren PR-Spezialisten ihre Gelegenheit als ge-kommen. Sie machten schnell aus einer Grippe-Epidemie eine besonders gefährliche Pandemie, publizierten laufend nichtssagende, beziehungslose Ansteckungs- und Todesfall-Zahlen. Nun waren sie auf höchster Ebene angelangt – es ging um Menschenleben, Todesfälle, je mehr, desto besser. Sie Alle mit Hilfe der Meinungsmacher vergassen gezielt und ganz bewusst, dass Menschen von Natur aus eben sterben müssen, allein in unserem Lande, ohne Viren, im Mittel an 200 im Tag. Von der Grippe-Epidemie über Pandemie, schuf man Angst, Hysterie, Panik. So war der Weg frei, unser politisches System zu kippen, Notrecht auszurufen, die Legislative auszuhebeln. Ist das kein Staatsstreich, unter edlem Vorwand, selbstverständlich ?
Wer, welche Macht sich dahinter verbirgt, möge ein Jeder für sich selber überlegen. Sie wird sich, wohl in nicht grosser Ferne, bald einmal selber zeigen.
Das Pendel schlägt nun zurück. Das Kind im Laufgitter hat sein Spielzeug kaputt gemacht und beginnt nun laut und fürchterlich zu plärren.
Jeder Tag, in dem das Chaos der Staatswillkür noch weiterhin herrscht, wird die Grube tiefer, aus der sich unsere Enkel und Urenkel mit grosser Mühe, Schmerzen und Verzicht wieder hinausar-beiten müssen.
Albert Camus hat uns ein Rezept hinterlassen, das sinngemäss noch heute und bis auf Weiteres gilt :
‘’Die einzige Art, gegen die Pest zu kämpfen, ist die Ehrlichkeit’’.

Ohne gegenseitiges Vertrauen, kann es keine tragfähige, menschliche Gesellschaft geben. Allein die Hoffnung bleibt bestehen, auf Phönix, der aus der Asche sich erhebt … In allen Religionen und Kul-turen, rund um unsere Welt, bin ich diesem Feuervogel schob begegnet :

‘’Perit ut vivat’’
Durch Tod zum Leben, Karfreitag – Ostern.

ooo

Eingereicht von:
Theo Speck